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Projekt "Snow & Ice" der 2. Klassen

06.02.2017 Von: sus


BERICHT: Selina Jäger
An einem Dienstag hatten die Klassen 2A und 2B in den letzten 2 Schulstunden im Musikraum das Projekt Snow and Ice.
Norbert Span führte uns das Projekt Snow and Ice vor. Als Erstes zeigte er uns einige Bilder von Wolken und Schneekristallen und erklärte uns dabei wie diese entstehen. Nachher erzählte er uns einige Erlebnisse von seiner Arbeit mit verschiedenen Experimenten, zum Beispiel wie er eine Glasplatte bei Schneefall in das Freie legte und die Schneekristalle fotografierte die darauf fielen. Dann nahm er ein Eis das mehr als minus 60 Grad Celsius hatte und startete das Projekt. Wir mussten Gruppen mit jeweils 5 Leuten bilden, jede Gruppe bekam einen Becher, in diesen füllte der Lehrer einen Teil vom Eis und klebte es mit einem Klebeband zu. Innen am Becher wurde ein Stück Seil befestigt, auf dieses sollte ein Eiskristall wachsen.
Jede Gruppe musste den Becher mit einer Taschenlampe beleuchten, die Schüler durften dabei Fotos und Videos mit ihren Handys machen. Nach einiger Zeit konnte man die Kristalle am Seil erkennen. Als letztes füllte Herr Span Eis in einen Behälter der im Waschbecken stand und schüttete Wasser darüber, sofort stieg dichter Nebel auf und das Waschbecken war nicht mehr zu sehen. Nachher war das Projekt zu Ende, jeder Schüler bekam noch ein Plakat mit Kristallen von Herrn Span.
Wir verabschiedeten uns und bedankten uns für das tolle Projekt,  es war ein sehr lehrvolles und nettes Erlebnis.

BERICHT: Anna Reinisch
Am Dienstag, den  starteten die zweiten Klassen der Neuen Mittelschule Steinach das Projekt „Snow & Ice“. Am Anfang der fünften Stunde versammelten wir uns im Musikraum. Dort sollten wir einiges über Eiskristalle lernen.

Der Leiter des Projektes war der Eiskristallspezialist Norbert Span. Er zeigte uns zunächst einige Bilder von Schneekristallen. Als nächstes erklärte er uns; dass Kristalle langsam aus gefrierendem Wasserdampf in Wolken heranwachsen. Sie besitzen immer sechs Zacken. Nur manchmal brechen ein oder auch mehrere Zacken ab. Die unterschiedlichen Formen der Eiskristalle hängen von der Temperatur ab. Herr Span berichtete uns außerdem, dass Schneekristalle ungefähr zehn Minuten zum Wachsen benötigen. Nun zeigte uns der Spezialist Eis, das er mitgebracht hatte. Die Temperatur des Eises betrug ca. – 70° Celsius. Er warnte uns, dass wenn man es für mehr als drei Sekunden berührte; man Verbrennungen erlitt.

Anschließend erörterte uns Norbert Span das Experiment; das wir durchführen sollten. Das Ziel dieses Versuches war; seine eigenen Eiskristalle zu züchten. Dazu benötigten wir eine leere Plastikflasche mit einem Schwamm am Boden. Der Schwamm sollte das Wasser; das wir auch noch hinzugeben mussten, aufsaugen. Am Deckel der Flasche war eine Schnur mit einer Nadel befestigt. An dieser Schnur sollten die Kristalle wachsen. Die anwesenden Lehrpersonen teilten uns in Gruppen zu je fünf Schülern ein. Nun füllte der Spezialist für jede Gruppe eine Plastikflasche mit einen Becher Eis und etwas Wasser. Als nächstes musste sich jede Gruppe einen sonnigen Platz suchen; da Kristalle so besser wachsen könnten. Mit Lupen beobachteten wir das Wachsen der Eiskristalle. Es dauerte etwa zehn Minuten, bis sich die Schneekristalle fertig gebildet hatten. Zum Abschluss des Projektes stellte Herr Span noch eine Wolke her. Dafür nahm er Eis und gab etwas Wasser hinzu. Und tatsächlich stieg eine Wolke auf.

Das Projekt war sehr lehrreich, da wir viel über die Entstehung von Eiskristallen gelernt haben. Besonders spannend war das selbständige Züchten der Kristalle.


BERICHT: ??
Im Projekt „CSI snow&ice“ werden wesentliche Aspekte von Schnee und Eis beleuchtet und für die Schülerinnen und Schüler „begreifbar“ gemacht. Das interdisziplinäre Konsortium ermöglicht es den SchülerInnen Forschungsrichtungen rundum das Thema Schnee und Eis kennenzulernen, brandaktuelle Forschungsprojekte hautnah zu erleben und unter Anleitung von ForscherInnen selbständig wissenschaftliche Fragestellungen zu bearbeiten. Der didaktische Bogen spannt sich dabei von interaktiven Lerneinheiten, in denen grundlegendes Wissen auf  spannende Art und Weise vermittelt wird, über Experimente, bei denen die SchülerInnen das Gelernte selbst erfahren und umsetzen können, bis hin zu Exkursionen, in denen das aufgebaute Wissen selbständig, aktiv genutzt wird. Die Ausrichtung der Bildungsaktivitäten erfolgt neben der geographischen Herkunft auch an den sozialen und gesellschaftlichen Realitäten der beteiligten SchülerInnen und berücksichtigt insbesondere die Bedürfnisse von Mädchen und jungen Frauen sowie von SchülerInnen mit Migrationshintergrund.

Am 6.12.2016 und am 16. 1.2017 war es so weit. Die Schülerinnen der 2abc nahmen am 1. Teil des snow and Ice Projektes teil.
Dr. Norbert Span kam an die Schule, um den Schülern den Aufbau der Eiskristalle zu erklären, und in weiterer Folge durften die Projektteilnehmer selbst eigene Kristalle züchten, beobachten und filmen.

So erhielten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die Forschungsdisziplinen „Schneephysik“ sowie “Schnee- und Eismechanik.
Der Experte erarbeitete die Zusammenhänge zwischen Schneekristallen, Temperatur, Wind auf spielerische Weise.
Folgende Fragen wurden behandelt und ermittelt:
Wie sehen Schneekristalle aus und wie entstehen diese?
Welche Rolle spielt die Temperatur bei der Entstehung von Schneekristallen?
Die Ziele dieser Unterrichtseinheiten waren das Interesse der SchülerInnen an Forschung und Technik zu steigern. Und das Kennenlernen unterschiedlicher Forschungsdisziplinen, die sich mit dem „Element“ Schnee und Eis in seinen vielfältigen Ausprägungen beschäftigen.

Die SchülerInnen und Schüler zeigten sichtlich großes Interesse an dieser Thematik. Sie stellten interessante Fragen zum Thema. Der Höhepunkt war das selbständige Züchten der Schneekristalle. In den einzelnen Gruppen wurden das Wachsen und das Entstehen der Kristalle beobachtet und mit den eigenen Handys gefilmt.

Dr. Norbert Span schenkte jedem Schüler ein Schneekristallthermometer - Poster, auf dem unzählige verschiedene Schneekristalle in Farbe, Größe aber immer in der sechseckigen Form zu sehen sind. Diese fotografierte er zwischen 2004 und 2016 in Steinach. Bei einer Änderung von Temperatur und Luftfeuchtigkeit wachsen in der Wolke verschiedene Schneekristalle. So entstehen die klassischen Schneesterne, die ästhetischen Sterne, Prismen gemeinsam mit Plättchen und Sektorenscheiben.

Das angebotene Projekt hat den Schülern besonders gut gefallen, und alle freuen sich schon gemeinsam auf den 2. Teil.

Die Schüler und Schülerinnen der 2b bastelten im BE-Unterricht passende Scherenschnitte.